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Analytische Psychosentherapie: 1 Grundlagen by Paul Matussek

By Paul Matussek

Die Persönlichkeitsstörung im Verhältnis von privatem und öffentlichem Selbst steht als zentrales Erklärungsmodell der analytischen Psychosentherapie im Mittelpunkt dieses zweibändigen Werkes.

1 Grundlagen

- Die theoretische Neufundierung der analytischen Psychosentherapie
- Empirisch und wissenschaftlich begründet
- Mit Fallanalysen belegt (Grillparzer, Claudel, Gould)

2 Anwendungen

- Psychodynamische Aspekte und Therapie
- Praxisorientierte Darstellung der Wirkungsmechnismen
- Klinische Fallbeispiele und Persönlichkeitsanalysen (C.G. Jung, Martin Heidegger, Axel Springer)

Ein effektives tool, das Klinikern eine verbesserte Diagnose und Therapie, und Nichtpsychiatern vertiefte Einblicke in die grundlegenden Faktoren der Persönlichkeitsbildung ermöglicht.

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Sie war standig krank. Frau K. bewunderte ihre "gottergebene" und bescheidene Art. Von allen Kindem hatte Frau K. spater die beste Beziehung zur Mutter, die sie bis zu deren Tod (Patientin 45 Jahre) pflegte. , daB sie ursprunglich geme Handarbeitslehrerin geworden ware. Sie wurde aber von den Eltem aus finanziellen Grunden nach der Volksschule in eine Lehre als Strickerin gesteckt. Die Schulzeit blieb ihr insgesamt in schlechter Erinnerung, wei! sie sich sehr alleine fiihlte und stets darum kiimpfen muBte, nicht sitzenzubleiben.

Der Vater warf der Mutter oft Verschwendung vor, wenn sie den Kindem heirnlich etwas zusteckte, weil das Essen knapp war. Die tiiglichen Streitereien der Eltem, verbunden mit den mehrmaligen Drohungen der Mutter wegzugehen, iingstigten Frau K. sehr. Sie flehte die Mutter dann weinend an dazubleiben. Aus Angst vor den Streits der Eltem und vor Schliigen lief Frau K. seit der Vorschulzeit mehrmals von zu Hause fort. Sie wurde dann entweder von der Polizei oder den Geschwistem nach Hause gebracht, wo der Vater sie mit der Reitpeitsche bestrafte.

Ihre Depression ist haufiger durch die Umwelt beeinfluBbar. Appetitveriust tritt bei ihnen haufiger als bei den Bipolaren auf. In den Verlaufskriterien unterscheiden sie sich nur von den Unipolaren durch einen selteneren plotzlichen Beginn. Die Dauer ihrer letzten Depression ist signifikant kiirzer als bei den Neurotikern und signifikant langer als bei den Unipolaren. Auf der Self-Rating-DepressionScale gibt es lediglich gegeniiber den Bipolaren deutliche und gegeniiber den Unipolaren tendenzielle Unterschiede.

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