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Aggressive Jugendliche: Fakten, Theorien, Hintergründe und by Thomas Biedermann, Ernst Plaum

By Thomas Biedermann, Ernst Plaum

Theoretische Erklärungskonzepte der Aggressivität von Jugendlichen reichen von biologisch-physiologischen Ansätzen bis hin zu psychologischen und soziologischen Modellvorstellungen. Die meisten empirischen Arbeiten bedienen sich eines einseitigen monomethodalen Vorgehens. Daten werden in shape von mündlichen und schriftlichen Befragungen erhoben. Doch sind diese Interviewverfahren - gerade in bezug auf Aggression und Gewalt - sehr anfällig für Verfälschungstendenzen. Thomas Biedermann und Ernst Plaum geben zunächst einen Überblick über die deutschsprachige Fachliteratur. Sie zeigen gesellschaftliche Hintergründe auf und stellen darüber hinaus die Frage nach der Erkennbarkeit aggressiver Tendenzen bei Gruppen und Individuen. Ziel des Buches ist es, die Anwendungsmöglichkeiten einer nicht alltäglichen, praktisch-psychologischen Strategie der Informationsgewinnung vorzustellen. Diese aber kann nur mit einem methodenpluralistischen Vorgehen erfolgversprechend sein.

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187); viele Familien besitzen zwei oder sogar drei Fernsehgeräte und 65 Prozent aller Haushalte verfügen längst über einen Videorecorder (Bründel & Hurrelmann, 1994, S. 186). Experten sprechen außerdem schon davon, daß das Fernsehstundenkontigent eines 15jährigen Jugendlichen dasjenige seiner Schulunterrichtsstunden bereits um ein Mehrfaches übersteige (Aanderud, 1995. S. 186; Eicke & Eicke, 1994; Jost, 1995). Neben einem in den letzten Jahren zu konstatierenden quantitativen Anstieg violenter Darbietungen im Medium Fernsehen (Glogauer, 1990, S.

48; Selg, Mees & Berg, 1988, S. 41-44). Anders als nach klassisch-operanter Vorstellung ist es im Falle des sozialen Lernens durchaus hinreichend, bei einem Modell - sei es "in lebendiger Präsenz, im Film oder [auch nur] symbolisch" (Mummendey, 1983, S. 343), man denke etwa an sprachliche Äußerungen oder emotionale Ausdrucksformen - ein bestimmtes Verhalten wahrzunehmen, um entsprechende Handlungsdispositionen zu etablieren. Dabei ist nicht die Ausführung der fraglichen Verhaltensweisen und Reaktionsbereitschaften zwingend notwendig und auch keine positive Bekräftigung hierfür erforderlich (Kornadt, 1982, S.

Henning (1993) berichtet hierzu, daß "die Mitgliederzahl aller rechtsextremistischen Organisationen in der Bundesrepublik" (S. ; hierzu ergänzend Homfeldt & Schenk, 1995, S. 42-43) habe. Mit der Verwendung des Begriffes rechtsextreme Tendenzen oder dessen Synonyma und Derivate ist allerdings, auch und gerade im Sinne eines Kausalnexus für die eben artikulierten Phänomene dessen sind sich die Verfasser wohl bewußt -, zunächst einige Vorsicht geboten; es sind zumindest Klarstellungen in dieser Hinsicht nötig, bevor auf diesbezügliche Erscheinungsformen, Täterstrukturen und mögliche Ursachenkonzepte eingegangen werden kann.

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